28.07.2011

Scheisssolarenergie

Was die erneuerbaren Energien angeht, fand ich diesen Artikel über die Industrie rundum die Solarenergie lesenswert:

http://www.welt.de/dieweltbewegen/article13451001/Der-grosse-Schwindel-mit-der-Solarenergie.html

+Resonnanz:
http://www.welt.de/print/wams/wirtschaft/article13464644/Der-grosse-Solarschwindel-Das-sagen-unsere-Leser.html

http://www.welt.de/print/wams/wirtschaft/article13464643/Der-grosse-Solarschwindel-Das-sagt-der-Forscher.html

Zusammenfassung: In dem Artikel wird beleuchtet, warum Solarenergie für uns in Zukunft nicht rentabel sein wird. Trotzdem bleibt die Industrie ein Liebling der Regierung, die Unmengen öffentlicher Gelder verschwendet, die man besser für Windenergie nutzen könnte. Klingt nach Lobbyistenpropaganda, scheint in dem Fall aber leider wahr zu sein.

5 Kommentare:

  1. Hab die Artikel jetz noch nicht gelesen (mag die Welt auch nicht wirklich).
    Was ich aber total bescheuert finde sind erneute zentralistische Großprojekte wie DesserTec. Das ist imo nur ein erneuter Versuch der Energie-Monopolisten weiter am Drücker zu bleiben.
    Wie rentabel Solarenergie heute ist kann ich nicht abschätzen. Jedoch beziehen wir fast alle Energie über Umwege von der Sonne (Kohle, Öl und Gas als gespeicherte urzeitliche Sonnenenergie, Wind schon direkter aber auch).
    Die Sonne direkt "anzuzapfen" finde ich also grundsätzlich eine gute Idee, zumal diese im Übermaß vorhanden ist. Insofern ist eine Förderung der Technik bergüssenswert, denke ich. Besonders wenn dies eben dezentral geschieht und etwa jedes Haus (in Kombination mit anderen Techniken) so selbst Energie herstellen kann. Und gerade neue Großbauten wie Bahnhöfe oder Hochhäuser etwa sollten dies tun.
    Meine Utopie wäre ja ein Baum mit Steckdose...

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  2. Hab mir den Welt Artikel mal angeschaut und der scheint mir auch ziemlich Lobby beeinflusst...

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  3. Autarke Energiequelle schön und gut, aber woher willst du wissen, dass Solarenergie überhaupt umweltfreundlich ist? Schön, es werden keine Abgase produziert. Aber der Herstellung der Anlagen werden Giftstoffe wie Quecksilber oder Kadmium verwendet. Die "Altlasten" müssen in Zukunft vom Eigentümer selbst entsorgt werden, denn die Hersteller haben sich genau wie die Nuklearkraftwerkbetreiber im Vorfeld von jeder Verantwortung losgesagt. Oder es wird dann auch wieder auf die Allgemeinheit also auf den Staat abgewälzt.

    Es würde mich nciht wundern, wenn es da noch mal Gezeter gibt, wenn die erste Photovoltaik Generation teuer entsorgt werden muss.

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  4. lieber nen kasten mit schwermetallen entsorgen, die sich vielleicht noch recycln lassen, als atommüll verbuddeln...
    ist für mich auch echt das totschlag argument schlechthin: es is schon eine absolute dreistigkeit und sollte eigentlich scharf bestraft werden hunderte von generationen lebensgefährlich zu bedrohen. typisches arroganz verhalten. und das einzige was man hört: auch die jungen leute beschäftigen sich doch gerne mit rätseln, die finden da schon was... omg!
    ganz zu schweigen von den kosten der (end-!?)lager. da sind die atomisten nämlich auch fein raus. aktuelles beispiel: die asse und deren kosten. dagegen sind nen paar solaranlagen wirklich peanuts!
    und schau dir doch mal an wie atomenergie subventionietr wurde und wird! würde man diese energie auf alternative konzentrieren wärs wohl besser.
    und ich sag ja nich, dass wir da nen großen durchbruch geschafft haben, aber es is doch einfach so dass täglich unglaubliche massen von energie auf die erde fallen und man die doch nutzen sollte. das problem is denk ich, dass man dann halt weniger geld mit verdienen kann und menschen unabhängig werden.
    ähnlich wie die digitalisierung (s. mp3,...) würde das die gesetze des etablierten kapitalismus unterlaufen und wird deswegen wehement abgeblockt.

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  5. schon möglich dass da eine lobby hinter dem artikel steckt, aber wenn ein solche verdacht jede stimme entkräftet, auf wen darf man dann überhaupt noch hören? und die lesermeinungen müssten schon wirklich ausgewählt sein
    und mit dem leiter des Fraunhofer ISE kam ja auch ein befürworter der solarenergie zu wort.

    solarkraft mag in einzelfällen sinn machen, aber nicht flächendeckend. denn leider sind die nachteile in punkto effizienz von solarenergie nicht von der hand zu weisen. zumal der markt mittlerweile schon von chinesischen herstellern dominiert wird, die sich komplette deutsche produktionspaletten eingekauft haben und dabei immernoch von dt zuschüssen für errichter profitieren, um sich dann auf die eigentlichen märkte zu stürzen und das sind die äquator-nahen gebiete, wo aufgrund von versorgungschwirigkeiten ein einsatz auch sinn macht.

    in afrika pfeifen die leute aber mittlerweile auf dt solarkraft. grund: die dt. produkte sind längst nciht mehr konkurrenzfähig und das zeigt auch die wirtschaftliche lage der hiesigen hersteller. ich empfehle echt die lektüre des artikels oder anderer artikel zu dem thema.

    eine gesellschaft wie unsere ohne lobbyismus ist unrealistisch. ich finde es sollte nur ein gesundes gleichgewicht herrschen. dass die atomlobby in Dland jetzt schwächelt ist ja ohne zweifel eine gute entwicklung. die hat mit dem atommüll genug schaden angerichtet.
    jetzt hat die solarlobby übergewicht. die frage ist, ob es diesmal rechtzeitig gelingt schaden abzuwenden.

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