28.07.2011

Für eine Philosophie des allgemeinen Respektes I

Ich denke die Basis unserer Gesellschaft ist in der Sozialisation zu finden.
Kinder sind quasi unprogrammierte Stammzellen und können und müssen sich flexiel der Umwelt anpassen. Sie richten sich in ihrer Weltsicht nach den Eltern oder anderen Vorbildern. Somit werden Philosophien schon seit Generationen weiter vererbt. Man wird als Mensch größtenteils so wie man geformt wird. Oder man stellt diese Werte in Frage und rebelliert dagegen, was ein wichtiger Aspekt der Pubertät ist. Dieser wird aber oft genug unterdrückt oder nicht ernst genommen. Für eine gesunde Gesellschaft wäre dies aber äusserst wichtig , da somit in jeder Generation die Möglichkeit der Reflexion und Verbesserung vorhanden ist.  Deswegen liegt in der Erziehung und Bildung ein Kernpunkt zur Verbesserung der Welt. Meines Erachtens leben wir immer noch in einer Tyrannei der Alten, die größtenteils auf Arroganz und Machterhalt basiert.

Grob gesagt  gibt es ja zwei große Lager der Menschen: die Linken und die Rechten.
Schön visualisiert:
Nun gut, das sind verschiede Weltansichten.
Eigentlich wollte ich hier ein Plädoyer für eine Gesellschaft des Respektes gegenüber der Welt verfassen. Wenn ich mir jetz diese Grafik nochmal anschaue denke ich nur fast, dass man damit auf der rechten Seite nicht viel erreichen kann...

Jedenfalls könnte meiner Ansicht nach die Hauptmaxime einer Gesellschaft der Respekt sein. D.h. man akzeptiert grundsätzlich jede andere Meinung (solange auch sie dies tut) und jedes andere Sein, ohne sich darüber zu stellen, es beherschen und unterdrücken zu wollen. Das soll sich nicht nur auf Menschen, sondern ganz allgemein auf jedes Lebewesen und sogar die gesamte Welt beziehen. Einher damit geht eben eine gewisse Demut und Bescheidenheit. Wir sollten uns nicht als Krone der Schöpfung und Abbilder Gottes sehen, sondern als Teil der Welt.
Sowieso hat der Gedanke des Monotheismus, also des einen Perfekten, alles Beherschenden unsere (westliche) Zivilisation entscheidend bis heute geprägt. Ich denke die Zeit diese Weltauffassung geht dem Ende entgegen.

to be continued...

Scheisssolarenergie

Was die erneuerbaren Energien angeht, fand ich diesen Artikel über die Industrie rundum die Solarenergie lesenswert:

http://www.welt.de/dieweltbewegen/article13451001/Der-grosse-Schwindel-mit-der-Solarenergie.html

+Resonnanz:
http://www.welt.de/print/wams/wirtschaft/article13464644/Der-grosse-Solarschwindel-Das-sagen-unsere-Leser.html

http://www.welt.de/print/wams/wirtschaft/article13464643/Der-grosse-Solarschwindel-Das-sagt-der-Forscher.html

Zusammenfassung: In dem Artikel wird beleuchtet, warum Solarenergie für uns in Zukunft nicht rentabel sein wird. Trotzdem bleibt die Industrie ein Liebling der Regierung, die Unmengen öffentlicher Gelder verschwendet, die man besser für Windenergie nutzen könnte. Klingt nach Lobbyistenpropaganda, scheint in dem Fall aber leider wahr zu sein.

Ein paar Ansätze:

- Schul- und Bildungssystem (zeitgemässe modulare Anpassung, individuelle Förderung, z.B. nicht gesamte Klasse zu wiederholen; Nutzen der natürlichen Neugier Heranwachsender, nicht preußische Unterdrückung!)

- Finanzsystem (Tobin-Steuer!; Mindest- und Höchstbeträge für Individuen: Bedingungsloses Grundeinkommen und kein mensch braucht 3 millionen im jahr!)

- Energie (Moderne überwinden: endlich von der Dampfmaschine wegkommen! Dezentrale Versorgung (bezieht sich auch auf andere Gebiete), z.B. Güssing)

- Vernünftige Stadt- und Verkehrsplanung (keine Verbrennungsmotoren in (Innen-)Städten, Stadt sollte dem Menschen gehören, nicht dem Auto! Einführung autofreier Tage)

- Respektvolle Gesellschaft ohne gegenseitige Verarschung (etwa Werbung, Schaffung könstlicher Bedürfnisse), das Bewußtsein zusammen zu leben und nicht gegeneinander, Menschenwürde unantastbar!?)

Hallo liebe (arme) Welt,

hier sollen Ideen entstehen, entdeckt und diskutiert werden, damit es besser wird.