28.07.2011

Ein paar Ansätze:

- Schul- und Bildungssystem (zeitgemässe modulare Anpassung, individuelle Förderung, z.B. nicht gesamte Klasse zu wiederholen; Nutzen der natürlichen Neugier Heranwachsender, nicht preußische Unterdrückung!)

- Finanzsystem (Tobin-Steuer!; Mindest- und Höchstbeträge für Individuen: Bedingungsloses Grundeinkommen und kein mensch braucht 3 millionen im jahr!)

- Energie (Moderne überwinden: endlich von der Dampfmaschine wegkommen! Dezentrale Versorgung (bezieht sich auch auf andere Gebiete), z.B. Güssing)

- Vernünftige Stadt- und Verkehrsplanung (keine Verbrennungsmotoren in (Innen-)Städten, Stadt sollte dem Menschen gehören, nicht dem Auto! Einführung autofreier Tage)

- Respektvolle Gesellschaft ohne gegenseitige Verarschung (etwa Werbung, Schaffung könstlicher Bedürfnisse), das Bewußtsein zusammen zu leben und nicht gegeneinander, Menschenwürde unantastbar!?)

2 Kommentare:

  1. Ich will die Moderne nicht überwinden, im Gegenteil. Wir müssen uns wieder trauen, im großen Stil aktiv zu werden, ein Ziel zu haben. Das kann auch eine dezentrale Energieversorgung sein, aber mit einer postmodernen NIMBY Einstellung werden wir da nicht weit kommen.

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  2. Postmodern ist ja auch noch modern...
    Für mich ist die Dampfmaschine eines der Sinnbilder der Moderne. Und ich finde es fast schon pervers z.B. Atome zu spalten um Wasser zum kochen zu bringen.
    Ich würde im diesem Sinne eine Abkehr von der modernen Attitüde alles kontrollieren, beherschen und gewaltsam umgestalten zu wollen begrüßen. Ein neues Zeitalter könnte sich etwa auf Mikroelektronik und Digitalisierung stützen. Das Bewußtsein einer kybernetisch vernetzten Welt, in der Alles sich gegenseitig beeinflußt ist nötig (und teilweise schon vorhanden).
    U.a. Einstein hat für mich das Ende der Moderne eingeleitet: Alles ist relativ, sogar Raum und Zeit, also keine Absolutismen mehr möglich. Entsprechend lisse sich Materie zu Energie formen und umgekehrt (E=Mc^2), worauf ja auch die elektrotechnik basiert, wie ich glaube.

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